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SCHWEINACHT 2014 “SCHWEINEVOGEL UND DAS SCHWEINACHTSLICHT”

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Dezember ist der Monat, wo
Wir aufgeregt sind und auch froh,
Weil jedes Jahr zur gleichen Frist
Die Weihnachtszeit gekommen ist.

Iron Doof schmückt einen Baum,
Schwei-Schwei schraubt im Nebenraum,
Sid und Pinkel sammeln Fichte
Und so beginnt unsre Geschichte …

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Am 1. Dezember, so will man doch meinen,
Würden überall Adventssterne scheinen.
Wie kann es da sein, dass im eigenen Haus
Alle Lampen sind aus?

Sind sie kaputt? Oder einfach nur müde?
Was spielt hier für eine Etüde?
Wie findet man raus, warum die Finsternis
Hier in unserer Wohnung ist?

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Am 2. Dezember – wir sehen es hier –
Sind Sid und Pinkel unterwegs im Revier.
Sie schauen nach links, nach rechts und nach oben,
Doch das Problem ist nicht behoben:

Dunkelheit, Schwärze und nirgendwo Licht –
Man sieht die eigne Haxe nicht vorm Gesicht!
Pinkel stolpert – jetzt stell dir das vor –
Mitten im Flur über ein Rohr!

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Am 3. Dezember hat sich Pinkel gefangen,
Obwohl dicke Beulen am Hinterkopf prangen.
Sid pustet, dann tuts nicht mehr weh.
Jetzt noch Licht – dann wär alles okay!

Das heißt, Moment mal, hier eine Frage:
Wo sind die zwei Großen all diese Tage?
Von Iron Doof ist keine Spur
Und wo steckt Schweinevogel nur?

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Am 4. Dezember stehen unsere Helden
Auf der Spitze des Sofas und müssen vermelden:
Rohre, soweit das Auge reicht,
Die Stube einem Schrottplatz gleicht.

Von Schwei-Schwei aber ist nichts zu sehen,
Obwohl sie als Räuberleiter stehen,
Weil man da weiter sehen kann –
Vorausgesetzt, das Licht wär an!

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Am 5. Dezember hat Sid unverdrossen,
Mit Pinkel einen Pakt geschlossen.
Er hüpft auf Rohren eine Strecke
Bis in die letzte Zimmerecke.

Dort angekommen, hält er an,
Weil Pinkel ihm kaum folgen kann –
Und auch, weil er etwas sieht,
Das der Logik sich entzieht!

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Am 6. Dezember in Schweinevogels Versteck
Hinter Iron Doofs Begonie im Zimmereck
Betreten unsere Racker einen Raum
Und glauben ihren Augen kaum!

Ein Nikolausstiefel aus Eisen und Stahl
Füllt einen unheimlich großen Saal.
Der Stiefel ragt fast zwanzig Meter auf
Und glüht in rotem Farbverlauf!

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Am 7. Dezember sind Sid und Pinkel dabei:
Sie ersteigen die Nikolausstiefelei,
Denn ganz oben haben sie entdeckt,
Was ALLEN Kindern lecker schmeckt:

Spinat und Grünkohl im Doppelpack!
Und Zuckerstangen mit Sardellengeschmack!
Und Obst! Und Gemüse! Und Vitamine!
Und brauner Saft aus der Mix-Maschine!

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Am 8. Dezember sind die beiden Kleinen pappsatt
Und räkeln sich träge und schnaufen nur matt.
Sie haben sich an all dem guten Essen
Schlicht und ergreifend überfressen.

Es ist immer noch dunkel, doch stört sie das nicht,
Dieses allumfassende Fehlen von Licht,
Denn momentan sind die Sorgen passé,
Und nur der Bauch tut ihnen weh.

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Am 9. Dezember erwacht Sid und gähnt ungeniert,
Bevor er ganz plötzlich realisiert:
,Einen ganzen Tag verschliefen ich und Pinkel!‘
Doch da zuckt schon Sids Augenwinkel –

,Nur der Esel nennt sich zuerst, wie man weiß!‘,
Durchfährt es Hausferkel Sid siedend heiß
Und ganz schnell verbessert er sich:
,Einen ganzen Tag verschliefen Pinkel und ich!‘

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Am 10. Dezember sind unsere Zwei frischen Mutes,
Sie haben gegessen und Schlaf gabs wie nüscht Gutes.
Gestärkt steigen sie von dem Stiefel herab,
Und sie folgen den Rohren wie in ein finsteres Grab.

Immer längs an der Wand, tastend und blind,
Und sie fragen sich, wo zum Kuckuck sie sind?
Und wo sind die Großen? Wo sind Schwei-Schwei und Doof?
Haben sie uns verlassen? Erst das Haus, dann den Hof?

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Am 11. Dezember steigt die Sorge empor:
Ringsum nichts als Schwärze und Rohr hinter Rohr,
Aber war da nicht zwischen dem Knirschen und Knacken
ein Flüstern und Lachen ganz nah an Sids Nacken?

Und hat nicht ein Windhauch Pinkels Mütze berührt?
Oder hat sie nur das Dunkel an der Nas` rumgeführt?
Sie denken bei sich: ,Mein lieber Schwan!‘
Und schmieden erstmal einen Plan.

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Am 12. Dezember sind Sid und Pinkel bereit:
Sie stellen sich der Dunkelheit!
Sie wackeln noch einmal kurz mit den Hüften,
Dann ziehen sie los, das Geheimnis zu lüften.

Sie folgen dem Rumpeln und dem Rumoren,
Dem Zischen und Pfeifen in den uralten Rohren,
Denn von irgendwoher muss der Klang ja wohl kommen –
Und sie markieren den Weg, den sie dabei genommen.

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Am 13. Dezember stoppen unsere Helden perplex:
Ist das da vorn ein waschechter T-Rex?
Sieh, wie er da steht im Schatten und knurrt –
Ab hier gehts nur weiter mit Sicherheitsgurt!

Jetzt noch der Helm, denn Helme sind gut,
Trifft man mal unterwegs auf Saurier mit Wut.
Es ist Obacht geboten, doch für Angst ist kein Grund –
Das gilt für den T-Rex wie den Bär und den Hund.

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Am 14. Dezember, fest behelmt und gesichert mit Band,
Wird der Saurier erforscht, der da thront vor der Wand.
In seinem Körbchen haben unsere Beiden entdeckt,
Was ALLEN Kindern lecker schmeckt:

Spinat und Grünkohl im Doppelpack!
Und Zuckerstangen mit Sardellengeschmack!
Und Obst! Und Gemüse! Und Vitamine!
Und brauner Saft aus der Mix-Maschine!

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Am 15. Dezember zwischen all dem Gemüse
Findet Pinkel unterhalb einer Einspritzdüse
Am Rande von sowas wie einer Rampe
Eine voll funktionstüchtige Taschenlampe!

Endlich etwas Licht zum In-der-Gegend-rumgucken
Statt sich immerzu nur zu ducken
Und sich im Dunkeln Beulen zu holen –
Vor Freude schlägt Sid gleich drei Kapriolen!

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Am 16. Dezember entdecken Sid und Pinkel
Dank der Taschenlampe in einem schummrigen Winkel
Erst den Schwanz einer Echse, dann ihren Bauch
und schließlich die ganze Madame Fauch.

Von UV-Licht bestrahlt hats Frau Fauch hier bequem.
Man kennt sich seit Jahren und man ist sich genehm.
Sie ist ein grüner Leguan
Und gehört Professor Eisenstein an.

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Am 17. Dezember sind unsere Beiden zu dritt,
Denn Madame Fauch macht ihre Suche jetzt mit
Nach den Großen, die noch immer verschwunden,
Doch immerhin sind ein paar Spuren gefunden:

Von Schweinevogel die Taschenlampe und für die Schrift
Von Iron Doof sein roter Schlaubergerstift –
Und justament vom Professor entdecken sie
Einen Schoner für sein kaputtes Knie!

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Am 18. Dezember gehts zu wie im Affenhaus,
denn da treffen die drei eine Fledermaus.
Es ist Gertrud, die zum Faktotum Michael gehört –
Sie wurde vom Lärm der Freunde im Schlaf gestört!

Ein Gedanke scheint da Sid nicht zu abgehoben:
,Michael ist der Hauswart im Schlosse droben,
auf dem auch der Professor sein Labor unterhält …‘
Schnell sind 1 und 1 zusammengezählt.

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Am 19. Dezember erklärt Sid seine Theorie
Mit Händen und Füßen und irgendwie
Ist er sich sicher, sie sind unter dem Schloss,
Da, wo sich einst unterirdisch ein Flüßchen ergoss.

Vom Bauwagen daheim sind sie auf Rohren hierher gelangt,
Durch die nachtschwarze Höhle, wo der Blech-T-Rex prangt,
Und vorher durch den Saal mit dem Nikolausschuh –
Pinkel findet das richtig und nickt stumm dazu.

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Am 20. Dezember bekommen die vier einen Schreck:
Eine finstre Gestalt löst sich aus ihrem Versteck.
Sie hält eine Kerze, und die Flamme, sie flackert –
Fast hätte sich Pinkel vor Schreck eingekackert!

Doch gibt Gertrud Entwarnung, bevor alle flüchten,
Denn das ist kein Grund, sinnlos Ängste zu züchten.
Es ist ihr Michael, der da lächelnd vor ihnen steht
Und ihnen zuwinkt, als wäre er durchgedreht.

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Am 21. Dezember fasst sich Pinkel ein Herz
Und er folgt Michael, der etwas humpelt voll Schmerz:
„Beim Verlegen der Rohre hab ich mich verhoben!“
Dabei zeigt er auf ein glitzerndes Blech ganz hoch droben.

Spinat und Grünkohl im Doppelpack!
Und Zuckerstangen mit Sardellengeschmack!
Und Obst! Und Gemüse! Und Vitamine!
Und brauner Saft aus der Mix-Maschine!

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Am 22. Dezember hats den vier Freunden gemundet,
Doch jetzt wird weiter die Gegend erkundet.
Die ist immer noch finster und von seltsamer Art
(Selbst in Michaels erbaulicher Gegenwart).

Aber seht nur, was ist das? Weit oben ein Licht!
Durch den Spalt einer Falltür sieht man ein Gesicht
Und es hat einen Bart fast wie der Weihnachtsmann
Indes es ist der Professor, wie die Madame erkennen kann!

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Am 23. Dezember gibts einen freudigen Empfang:
Im Schloss wartet der Professor am geheimen Gang.
Er tätschelt ganz zärtlich seine Madame Fauch.
Sid und Pinkel denken betrübt: ,Das wollen wir auch.‘

,Seit fast einem Monat suchen im Dunkeln wir schon
nach Schwei-Schwei und Iron – bisher ohne Lohn.‘
Der Prof tupft ihre Tränen und macht zur Tür einen Schritt.
Zwinkernd sagt er zu Beiden: „Na, dann kommt besser mal mit!“

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Am 24. Dezember betreten unsere Helden mit Staunen
Den Ballsaal im Schloss und sie können nur raunen.
Das Licht ist so hell, dass es sie beinah blendet
Und es scheint, dass ihre Suche hier glücklich endet,

Denn ganz oben im Lichtbaum winken vertraute Gestalten,
die zudem in ihren Händen Geschenke halten.
Schweinevogel lacht laut und Iron Doof kichert:
„Das habt ihr ganz allein geschafft – dessen seid versichert!“

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Wozu die Rohre da sind, ist den Beiden jetzt schnuppe,
Denn sie sind wieder beisammen mit ihrer Truppe.
Mutig haben sie die Dunkelheit überwunden
Und Schwei-Schwei und Iron sind wiedergefunden.

So endet die Suche von Sid und Pinkel
Nach ihrer Familie in einem warmen Winkel,
Wo die vier zusammen die stille Nacht genießen
Und unsere Helden bald müde die Augen schließen.

ENDE

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